Montag, 26. August 2013

Das Stadtblatt zur Bundestagswahl ist da.

Das neue Berliner Stadtblatt ist erschienen. In der August/September-Ausgabe dreht sich natürlich vieles um die Bundestagswahl. Die Bundestagskandidatin für Charlottenburg-Wilmersdorf, Ülker Radziwill, beschreibt ihre Politik für mehr Gerechtigkeit. Der Bundestagskandidat für
Charlottenburg-Nord und Spandau, Swen Schulz, berichtet über seinen Einsatz für bezahlbare Mieten im Charlottenburger Norden. Außerdem u. a. im Bezirksteil: die SPD und der zuständige Stadtrat Marc Schulte lehnen die Marktprivatisierung ab, ein weiterer Teil zu 150 Jahre SPD im Bezirk und die Kolumne des Bezirksbürgermeisters Reinhard Naumann.

Im überregionalen Teil erfahren wir mehr über die Politik des SPD-Stadtentwicklungssenators Michael Müller für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt, was Prominente Berlinerinnen und Berliner von der Bundestagswahl erwarten und das beliebte Preisrätsel ist natürlich auch wieder dabei.

Die aktuelle Ausgabe des Berliner Stadtblattes können Sie HIER als PDF downloaden.

Nach 21 Jahren: Gedenktafel für Günter Schwannecke - Opfer neonazistischer Gewalt



Der Spielplatz Pestalozzistraße/Fritschestraße war vor 21 Jahren Schauplatz einer furchtbaren Tragödie.

Der Kunstmaler Günter Schwannecke saß mit dem Künstler Hagen Knuth am Abend des 29. August 1992 an diesem Ort. Zwei Skinheads und Neonazis beleidigten Menschen mit Migrationsgeschichte rassistisch und wollten diese vertreiben. Die beiden Künstler bewiesen Zivilcourage und mischten sich ein. 

Ein Neonazi schlug daraufhin mit einem Baseballschläger auf die beiden ein. Hagen
Knuth überlebte, doch Günter Schwannecke starb am 5. September 1992 an den Folgen von Schädelbruch und Hirnblutungen. Er musste sterben, weil er Zivilcourage gezeigt hatte.
Günter Schwannecke ist eines der mindestens 183 Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990. Nur fünf Tage vor dem Überfall auf ihn hatte in Rostock-Lichtenhagen ein mehrtägiges Pogrom gegen Flüchtlinge stattgefunden.

Zu Ehren dieses Opfer von neonazistischem Terror erhält der Spielplatz Pestalozzistraße/Ecke Fritschestraße

am Donnerstag, dem 29. August 2013
um 17:30 Uhr
den Namen
 Günter-Schwannecke-Spielplatz

Zudem wird eine Gedenktafel enthüllt, die an das Ereignis vor 21 Jahren erinnert.

Die Finanzierung der Tafel und des Findlings erfolgte zu einem Großteil durch Spenden.