Mittwoch, 18. April 2012

Antrag: Fußgänger nicht benachteiligen!

Sinnvolle Ampeln für alle BürgerInnen – nicht nur für AutofahrerInnen: Die Abteilung 75 beschließt nach kurzer Debatte einen Antrag für eine fußgängerfreundliche Ampelschaltung an relevanten Übergängen, der nun an die Kreisdelegierten und die Bezirksverordneten weiter gereicht wird.  Zur Begründung: An vielen Kreuzungen haben nicht nur ältere BürgerInnen kaum eine Möglichkeit, sicher und zügig die Straße zu überqueren. Jüngere werden durch lange Wartezeiten verführt, die Verkehrsregeln zu missachten, an falschen Stellen zu queren, Kindern ein schlechtes Vorbild zu geben und sich in Gefahr zu bringen.

Dauerthema Sicherheit versus Auto“Freiheit“


Ampelschaltungen sind ein Dauerthema der Verkehrsplanung, die immer wieder für Verdruss gerade bei jenen sorgt, die viele Fußwege machen und regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel benutzen - eine Herausforderung ist es, die verschiedenen Interessen auszubalancieren. Da steht dann oft Lärmschutz der AnwohnerInnen gegen Sicherheitsbedarf, der Wunsch von AutofahrerInnenn nach ungehindertem Verkehrsfluss gegen Elternsorgen – und immer wieder die grundsätzliche Frage im Raum: Wem gehört die Stadt?